Zuordnung

  • Nagetier aus der Familie der Bilche (Schlafmäuse)
  • wissenschaftlicher Name: Eliomys quercinus

Der Gartenschläfer ist leicht zu verwechseln mit seinen Verwandten aus der Familie der Bilche: dem Siebenschläfer (Glis glis) und der Haselmaus (Muscardinus avellanarius).

Aussehen

  • auffällige schwarze Kopfzeichnung („Zorro-Maske“)
  • rotbraun-grau gefärbtes Fell
  • Flanken und Unterseite weiß
  • behaarter Schwanz mit langhaariger Quaste am Ende

Größe

  • Körperlänge 12-17 cm
  • Schwanzlänge 10-14 cm

Gewicht

  • 60-90 g
  • im Winter bis über 130 g

© Rudi Leitl

Lebensweise

  • Sein ausgedehnter Winterschlaf dauert von Oktober bis April mit Überwinterung in Baumhöhlen und Felsspalten, aber auch in Mauern, Gebäuden und Höhlen
  • Gartenschläfer sind fast ausschließlich nachtaktiv. Sie verbringen den Tag in kugelförmigen Nestern, die sie in Baum- und Felshöhlen, Nistkästen aber auch im Gebüsch anlegen
Gartenschläfer im Winterschlaf (© Rudi Leitl)

Nachwuchs

  • nach einer Tragzeit von 21 bis 23 Tagen bringen die Weibchen in der Zeit von Mai bis Juli 4 bis 6 Junge zur Welt
  • mit etwa 40 Tagen sind die Jungen selbstständig

Alter

  • in Gefangenschaft bis zu 5 Jahre, in Freiheit weniger    

Nahrung

  • Allesfresser, v.a. Insekten, Spinnen, Würmer, Schnecken und Eier aber auch Früchte, Samen und Knospen

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