Gartenschläfer erkennen

Sie haben es rascheln gehört in Ihrem Garten? Oder es rufen in lauen Sommernächten eigenartige Tiere in den Sträuchern? Oder haben Sie schon einmal eine Schlafmaus beobachten können? Vielleicht war es ein Gartenschläfer?

Bitte beachten Sie: Gartenschläfer sind Wildtiere. Sie können und dürfen nicht gezähmt oder gar als Haustiere gehalten werden. Sie bleiben wild und äußerst wehrhaft, selbst wenn sie mit der Hand aufgezogen wurden.

Äußere Merkmale
  • auffällige schwarze Kopfzeichnung („Zorro-Maske“)

  • behaarter Schwanz mit langhaariger Spitze

  • rotbraun-grau gefärbtes Fell Flanken und Unterseite weiß  

Foto © Jiri Bodahl

Geräusche

Während der Paarungszeit können die Gartenschläfer-Männchen auch schon mal recht laut werden. Ihr Quieken, Pfeifen und Murmeln ist dann die ganze Nacht hindurch zu hören.

Lieblingsplätze
Gartenschläfer in einem Nistkasten (© Rudi Leitl)

Die meiste Zeit des Jahres verschlafen die Gartenschläfer in einem selbstgebauten kugeligen Schlafnest.

Da Gartenschläfer nachtaktiv sind, halten sie sich tagsüber in verborgenen Schlafplätzen auf. Dabei nutzen sie gern Baumhöhlen, geschützte Erdlöcher oder Felsspalten aber auch verlassene Vogelnester und Nistkästen.

Gartenschläfer entdecken: Wie kommt man der Schlafmaus auf die Spur?

Um die Vorkommen und Bestände des Gartenschläfers in Deutschland möglichst breit zu untersuchen, sind wir auf freiwillige Unterstützung angewiesen. Haben Sie Interesse, an unserem Projekt mit wissenschaftlichen Methoden mitzuarbeiten?

Hier finden Sie bald mehr Informationen zu den Untersuchungen und Methoden. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Melden Sie sich gern jetzt schon:

Andrea Andersen
BUND Freiwilligenmanagement
andrea.andersen(at)bund.net